Tariqs Auftrag

Fotos: R. de la Chevallerie

in Kooperation mit teatro regio e. V. und Klecks-Theater Hannover

Flüchtlinge aus Afghanistan haben einen langen und gefährlichen Weg hinter sich gebracht, wenn sie Europa erreichen. Tausende hausen unter erbärmlichen Bedingungen im Hafen von Patras, in der Hoffnung an Bord einer Fähre illegal Italien zu erreichen. Tariq ist einer von ihnen.
Der letzte Abschnitt von Tariqs Reise beginnt an einem Dezemberabend im Hafen von Patras. Heute abend gelingt es ihm endlich in einem günstigen Moment, versteckt unter einem LKW auf das Schiff zu gelangen. Immer mit der Angst erwischt zu werden, erinnert sich Tariq während der langen Fahrt an seine Familie in Afghanistan, an seine Freunde und an Suna, in die er verliebt ist und die er gerne geheiratet hätte, wenn er in seinem Heimatland geblieben wäre. Aber Tariq hat eine wichtige Aufgabe zu erfüllen …

In Italien angekommen passiert er erneut die Polizeikontrollen ohne Probleme. Wieder versteckt unter einem Lastwagen, festgeknotet mit Stricken, die er als eine Art Hängematte befestigt hat, schafft er zunächst die gefährliche Weiterreise …

Diese mobile Produktion für SchülerInnen der Sekundarstufe I und II ist  an interessierten Schulen /Akademien /Theatern in Niedersachsen und bundesweit zu Gast . Es stehen Unterrichtsmaterialien zum Thema Afghanistan zur Verfügung. Nachgespräche mit dem Ensemble werden von unseren Kooperationspartnern Flüchtlingsrat Niedersachsen e. V. , dem Janusz Korczak Verein oder der Gesellschaft für bedrohte Völker begleitet.


TARIQS AUFTRAG wurde unterstützt von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung, alpha beta Verlag, Klosterkammer Hannover, Dr. Buhmann Stiftung, Landeshauptstadt Hannover, Haus der Kulturen Göttingen.

Uraufführung war am 27. Oktober 2010 im Theatermuseum Hannover

v.l. Nina de la Chevallerie, Franziska Aeschlimann, Elijah, Anna-Katharina Henning, Antonio Ricco, Luise Rist / Foto:R. de la Chevallerie

Es spielen:
DIE FRAU / Franziska Aeschlimann
TARIQ / Elijah

Dramatisierung und Regie:
Nina de la Chevallerie und Luise Rist

nach einer Erzählung von
Antonio Ricco

aus dem Italienischen übersetzt von
Francesca de Iuliis

Bühnenbild:
Anna-Katharina Henning

Musik:
Elijah (Video)

Video/Sound:
Reimar de la Chevallerie

Gastspielmanagement:
Antonio Ricco

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